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Christiana Gramlich, Hundetrainerin

Einzelfuttermittel Hagebutte

 

Hagebutten sind ein kleines Vitalstoffwunder mit sehr viel Vitamin C (höher als z. B. Zitronen), Vitamin A und Vitamin K1 und Vitamine des B-Komplexes.
Ungesättigte Fettsäuren, z. B. das wichtige Linol- und Linolsäure, sind weitere wichtige Bestandteile der Hagebutte.


Natürlich kann man ganze Hagebutten einkochen oder trocknen.  Während beim Einkochen der Vitamin C Gehalt erhalten bleibt, geht ein großer Teil beim Trocknen verloren. Das Entfernen der Haut und der Kerne ist sehr aufwendig.


Kochen: die ganzen Früchte mit Wasser bedeckt ca. 15 Minuten kochen, zerdrücken und passieren (durch ein Tuch). Der Saft enthält etwa 20 mg Vitamin C pro Teelöffel. Alternativ kann auch Hagebuttenpulver verfüttert werden: hier gilt 1 g pro 10 kg Körpergewicht.


Ganze getrocknete Früchte sollten nie mehr als 1 EL je 15 kg Körpergewicht verfüttert werden - zu viel löst Durchfälle aus.

Online erhältlich sind ganze, getrocknete Früchte oder Hagebuttenpulver.

Neben Vitamin C enthält die Hagebutte sehr viel Kalzium. Die enthaltenen Flavonoide (Entzündungshemmer) helfen das Vitamin C besser und schneller zu verwerten. Hagebutten wirken daher entzündungshemmend und leicht antibiotisch. Ein weitere Nebeneffekt ist die die positive Auswirkung auf das Blutbild.
Hagebutte kann übrigens wie auch Teufelskralle sehr gut bei Entzündungen des Bewegungsapparates, wie rheum. Arthrose oder Arthritis, helfen.


 

Hagebuttenpulver und ganze Hagebutten finden Anwendung bei der Verhinderung und Behandlung von Erkältungen und influenzaähnlichen Infektionen und Infektionskrankheiten.
Sie können vorbeugend und als Therapie von Vitamin-C-Mangel eingesetzt werden. Sie helfen Hunden mit bei Erschöpfung und Problemen mit dem Verdauungstrakt (Magen, Darm, Galle, Harnwegserkrankungen). Sie gelten als entwässernd und harntreibend (bei Nierenleiden)
Leider gibt es, auch wenn die Hagebutte bereits seit vielen Jahrhunderten als Heilmittel in der Naturmedizin gilt, keine aussagefähigen Studien.



Hinweis: Naturheilmittel sind altbewährte Hausmittel, die auch zunehmend bei Hunden eingesetzt werden. Wenn sich keine Besserung einstellt, empfiehlt sich auf jeden Fall der Besuch beim Tierarzt. Falscher Umgang oder Einsatz kann durchaus Schaden.


Weitere hilfreiche Links zu Kräutern, Beeren und Co.

Teufelskralle
Wild Canadian Ulmenrindepulver (Slippery Elm Bark)
Katzenkralle

Kräuter für Hunde

 
 
 
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