Wie aus Erfahrung Anouvelle entstand
Mein Weg zu Anouvelle hat lange vor der Idee einer eigenen Hundefuttermarke begonnen. Als Hundetrainerin habe ich mich bereits während meiner Ausbildung mit den Zusammenhängen zwischen Ernährung und Verhalten beschäftigt. Für mich gehört die Ernährung zu einer ganzheitlichen Betrachtung des Hundes, denn sie kann Einfluss auf Gesundheit, Wohlbefinden und damit auch auf das Verhalten haben.
Der konkrete Anlass, mich intensiver mit der Ernährung des Hundes auseinanderzusetzen, war mein eigener Hund Aron. Er entwickelte eine Allergie und der reine Futterwechsel brachte nicht den gewünschten Erfolg. Ich wollte deshalb genauer verstehen, was bei der Verdauung des Hundes eigentlich passiert und welche Prozesse dabei eine Rolle spielen. Aus diesem Grund habe ich mich zur Tierernährungsberaterin ausbilden lassen und mein Wissen über die Ernährung und Verdauung des Hundes weiter vertieft.
Wie die Idee für Anouvelle und eigene Rezepturen entstand
In dieser Zeit habe ich immer wieder kleine Futtermittelmarken kennengelernt, deren Rezepturen mich fachlich überzeugt haben und die ich deshalb auch meinen Kunden empfehlen konnte. Häufig waren es Unternehmen, die zunächst mit überschaubaren Produktionsmengen und einer klaren Vorstellung von der Qualität ihrer Produkte gestartet sind. Einige dieser Marken sind dann sehr schnell gewachsen, wurden in größere Handelsketten aufgenommen und mussten ihre Produktion entsprechend anpassen. Eine solche Listung bringt in der Regel einen erheblichen Preisdruck mit sich. Und genau an diesem Punkt habe ich mehrfach erlebt, dass sich die Zusammensetzung verändert hat: Der Anteil an tierischen Bestandteilen wurde geringer, dafür fanden sich mehr Brühe, Wasser oder pflanzliche Bestandteile im Futter.
Für mich war irgendwann klar, dass meine Ausbildung, meine Erfahrung aus der täglichen Arbeit mit Hunden und mein Wissen als Tierernährungsberaterin die Grundlage dafür bilden, ein Futtermittel selbst zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Wenn ich die Rezeptur selbst bestimmen kann und die Herstellung entsprechend darauf ausrichte, habe ich auch die Möglichkeit, die Qualität dauerhaft so zu erhalten, wie ich sie fachlich für sinnvoll halte. Daraus entstand Anouvelle.
Was mir bei einem Hundefutter wichtig ist
Bei den Rezepturen war für mich von Anfang an ein hoher Anteil tierischer Bestandteile wichtig, ergänzt durch einen sinnvollen Anteil an Gemüse und Obst. Wasser oder andere Zutaten, die in erster Linie dazu dienen, ein Futter zu strecken oder günstiger zu produzieren, wollte ich nicht. Ebenso brauche ich keine möglichst lange Zutatenliste. Entscheidend ist für mich, dass die verwendeten Bestandteile in der Rezeptur einen nachvollziehbaren Sinn haben und zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen.
SingleProtein als Basis der Anouvelle-Rezepturen
SingleProtein ist die Basis meiner Rezepturen. In meiner täglichen Arbeit als Tierernährungsberaterin habe ich zunehmend mit Hunden zu tun, die auf bestimmte Futtermittelbestandteile reagieren, eine empfindliche Verdauung haben oder immer wieder Probleme mit dem Magen-Darm-Bereich zeigen. Eine klar definierte Proteinquelle macht die Fütterung übersichtlich und bietet eine gute Grundlage, wenn die Verträglichkeit einzelner Proteinquellen überprüft werden soll.
Mit einer Ausschlussdiät lässt sich mit den entsprechenden Anouvelle-Rezepturen relativ schnell und strukturiert feststellen, ob tatsächlich eine Futtermittelallergie vorliegt oder ob eine Unverträglichkeit beziehungsweise andere Reaktion dahintersteckt. Ist die individuelle Verträglichkeit geklärt, können anschließend weitere Proteinquellen in die Ernährung aufgenommen werden. So lässt sich eine abwechslungsreiche Fütterung erreichen, ohne unnötig viele verschiedene Proteinquellen gleichzeitig einzusetzen.
Genau diese Kombination ist für mich entscheidend: eine klar aufgebaute Rezeptur mit einer definierten Proteinquelle, hochwertigen tierischen Bestandteilen und einem sinnvollen Anteil an Gemüse und Obst – und gleichzeitig die Möglichkeit, über verschiedene Proteinquellen abwechslungsreich zu füttern. Dabei muss die Ernährung natürlich immer zum einzelnen Hund passen. Ein Welpe hat andere Bedürfnisse als ein erwachsener Hund, ein aktiver Hund benötigt eine andere Energiemenge als ein weniger aktiver und auch beim Senior verändert sich der Bedarf häufig.
Die eigene Entwicklung und Herstellung von Anouvelle gibt mir die Möglichkeit, diese Anforderungen nicht nur theoretisch zu formulieren, sondern in den Rezepturen umzusetzen und die Qualität dauerhaft abzusichern.
Neugierig geworden?
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